Wie geht digitale Transformation?

Flexibilität gehört mit in die Kalkulation:

Weder Kundenverhalten noch neue Trends lassen sich heutzutage gut voraussagen, vor allem ändern sich diese Dinge immer rasanter. Man muss Konzepte und neue Projekte dementsprechend in kürzeren Intervallen prüfen und bereit sein gewisse Strukturen entsprechend zu ändern.

Probieren geht über Studieren:

Auch beim Thema Digitalisierung greift dieser Ansatz: Projekte müssen einfach getestet werden. Verschiedene Ideen können gleichzeitig ausprobiert werden. Was passt zum Kunden, was passt zum Zeitgeist, wo sind die Schnittstellen?

Wirtschaftlichkeitsrechnung: Entsprechen die Ziele des Projekts der Investitionen?

Am besten sind mehrschichtige Pläne zur Digitalisierung des Unternehmens, also Projekte die in mehreren Geschäftsbereichen gleichzeitig in Angriff genommen werden. Der Business Case beinhaltet idealerweise die Maximierung des Gewinns bei gleichzeitiger Kostensenkung und das Erreichen von Projektzielen den Kundenwünschen entsprechend in kürzeren Zeitspannen.

Es gibt keine Patent-Lösung:

Keine digitale Transformation gleicht der anderen, alle Unternehmen haben Ihre Eigenarten. Strategien müssen individuell durchdacht und geplant werden. Sie müssen sowohl zum Unternehmen als auch zu deren Mitarbeitern passen.
Hilfreich ist es, erst einmal ein Grundgerüst zu erschaffen. Dieses sollte eine Mischung aus möglichst wenigen Tools sein. Alles sollte erstmal möglichst günstig (open source) und einfach zu händeln sein. Denkbar ist es auch, erst einmal ein Produkt zu „digitalisieren“, als eine Art Vorreiter, oder „Prototyp“. Anhand dieses low Budget Projekts kann man intern die Bedeutung von Digitalisierung des jeweiligen Unternehmens besprechen, gemeinsam nach umfassenden Lösungen suchen und zukünftige Strategien planen.
Hilfreich ist es auch, sich von vornherein darüber im Klaren zu sein, dass die digitale Transformation ihre Zeit braucht. Unter Umständen kann es mehrere Jahre dauern, bis sich Projekte auszahlen.

Transformation als globales Thema benennen:

Auch wenn es nur um die Digitalisierung bestimmter Bereiche oder Abteilungen des Unternehmens geht, sollte immer der globale Nutzen im Unternehmen und für den Kunden benannt werden. So kann jeder gleich die Benefits für das gesamte Unternehmen erkennen und Projekte lassen sich überzeugender vorstellen.

Etablierungsdauer berücksichtigen:

Man kann es nicht oft genug sagen: Digitalisierung geht nicht von heute auf morgen. Digitalisierungsprojekte sind langjährige Projekte, die sich im Laufe der Zeit aufgrund von sich ständig ändernden Trends gegebenenfalls immer wieder punktuell verändert werden müssen. Dementsprechend müssen Projekte geplant und engmaschiger, am besten Vierteljährlich geprüft werden. Die Personen die im Unternehmen für die digitale Transformierung planen, sind eine wichtige Komponente für die erfolgreiche Umsetzung der Projekte und sollten daher über die gesamte Projektdauer beteiligt sein.