KI verändert die Suche: GEO statt SEO – so optimieren Unternehmen jetzt
KI-Chatbots und Googles KI-Suche drücken den Traffic. Warum SEO allein nicht mehr reicht und wie Generative Engine Optimization (GEO) neue Sichtbarkeit bringt.
Online-Marketing: KI verändert die Suche – Wie Unternehmen jetzt optimieren
GEO statt SEO: KI-Chatbots verändern die Onlinesuche
Immer mehr Menschen nutzen KI-gestützte Assistenten zur Onlinesuche. Das stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen: Inhalte werden seltener über klassische Suchergebnisse gefunden, und Kaufentscheidungen werden häufiger durch KI-Zusammenfassungen und direkte Antworten beeinflusst. Gleichzeitig gibt es konkrete Ansätze, wie Firmen ihre Sichtbarkeit in dieser neuen Suchlogik verbessern können.
Weniger Google-Traffic trotz Relaunch
Viele Jahre lang konnten sich Unternehmen darauf verlassen, über bestimmte Suchbegriffe konstant Besucherinnen und Besucher zu gewinnen. Wer zu Themen wie Compliance, Datenschutz oder Informationssicherheit gut rankte, erhielt regelmäßig qualifizierten Traffic – besonders dann, wenn das Angebot genau zu diesen Suchanfragen passte.
Inzwischen berichten jedoch immer mehr Anbieter, dass der Weiterleitungs-Traffic aus klassischen Suchmaschinen deutlich zurückgeht – selbst dann, wenn Websites modernisiert, Inhalte überarbeitet oder technische Verbesserungen umgesetzt wurden. In einigen Fällen wird ein Rückgang im hohen zweistelligen Prozentbereich innerhalb weniger Monate beobachtet.
Ursachen: KI-Zusammenfassungen und KI-gestützte Suche
Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen liefern Suchmaschinen zunehmend KI-generierte Zusammenfassungen direkt in den Ergebnissen, wodurch weniger Klicks auf einzelne Websites entstehen. Zum anderen greifen Nutzerinnen und Nutzer verstärkt auf KI-Systeme zurück, die Antworten aus vielen Quellen bündeln und Inhalte nach anderen Kriterien auswählen als klassische Ranking-Algorithmen.
Von SEO zu GEO: Neue Anforderungen an Sichtbarkeit
Altbewährte Maßnahmen funktionieren dadurch nicht mehr zuverlässig. Branchenbeobachter sprechen von einer neuen „Eingangstür“ ins Internet: Ein wachsender Anteil der Suchanfragen wird heute bereits von KI-Elementen begleitet, und dieser Anteil dürfte weiter steigen.
Parallel entsteht eine neue Disziplin: Generative Engine Optimization (GEO) – eine Weiterentwicklung der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ziel ist es, Inhalte so aufzubereiten, dass sie von generativen Systemen besser verstanden, korrekt eingeordnet und häufiger als Grundlage für Antworten verwendet werden.